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Europäische Bewegung Bayern e.V.

 

 

 

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"Berliner Erklärung der Zivilgesellschaft"
Mitgliederversammlung 27. Juni 2011

Die Europäische Union ist das erfolgreichste gemeinsame Projekt der europäischen Völker und Staaten in ihrer Geschichte. Wir haben mit der europäischen Integration Vieles erreicht: dauerhaften Frieden, breiten Wohlstand, ein festes Fundament von Werten mit dem Ziel einer freiheitlichen, demokratischen und sozialen Gesellschaft sowie eine historisch einmalige Freizügigkeit.

Mit Blick auf die aktuelle Krise, die wesentlich durch immer weiter gewachsene Staatsverschuldung und im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgerufen wurde, sind Fragen über die Zukunftsfähigkeit des Euro aufgeworfen worden. Zwar ist der Euro sowohl beim Binnen- als auch beim Außenwert nach wie vor sehr stabil und erfolgreich - und auch stabiler als die Deutsche Mark, dennoch wird die Währungsunion gezielt von Einzelnen aus Wissenschaft, Politik und Medien in Frage gestellt. Ein Scheitern des Euro hätte neben unkalkulierbaren finanziellen und ökonomischen Wirkungen noch viel einschneidendere Folgen - vor allem auch für Deutschland als wirtschaftlich sehr starkes Stabilisierung von Krisenländern. Bei einem Zerfall der Eurozone wäre viel umfassender das Fortschrittsmodell Europa in Frage gestellt. Dank der europäischen Integration haben alle europäischen Staaten - nicht nur die Euro-Mitglieder - eine gemeinsame positive
Zukunftsperspektive. Sie haben gemeinsame demokratische Institutionen und tragen ihre Konflikte friedlich am Verhandlungstisch und in den europäischen Organen aus.

Insbesondere Deutschland hatte durch 60 Jahre europäische Einigung die größten Vorteile. Die europäische Einheit wurde zu unserer nationalen Einheit. Der europäische Binnenmarkt bietet der exportabhängigen deutschen Wirtschaft langfristige Absatzmärkte. Und die europäischen Kunden sichern berdurchschnittlich viele deutsche Arbeitsplätze. Im Falle einer Erosion der erreichten europäischen Integration und Solidarität wäre Deutschland das Land, das wohl am meisten verlieren würde. Die sich zuspitzenden Konflikte in der Europäischen Union, die sich in berechtigter Sorge und Kritik, aber auch in unsachlichen Schuld-zuweisungen, Nettozahlerdebatten und Nationalismen manifestieren, gefährden nicht nur Europas, sondern insbesondere auch Deutschlands Zukunft.

Als repräsentative Interessengruppen der Zivilgesellschaft tragen wir unseren Teil der Verantwortung für die europäische Integration. Daher sagen auch wir: "Zu unserem Glück sind wir in der Europäischen Union vereint."

Die Mitgliedsorganisationen des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland stehen für die europäische Integration ein und fordern alle europapolitischen Akteure dazu auf, die notwendigen, an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft ausgerichteten, Stützungsmaßnahmen zur Überwindung der Krise zu ergreifen und öffentlich zu unterstützen.

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Agenda der Europäischen Bewegung
Internationale Europäische Bewegung
Europäische Bewegung Deutschland
Europäische Bewegung Bayern

Die Geschichte der Europäischen Bewegung beginnt im Mai 1948. Winston Churchill rief die vom Krieg zerstörten und verfeindeten Nationen auf dem Haager Friedenskongress auf zur Gründung einer europäischen Vereinigung , um  Konflikte zwischen den Nationen in Zukunft zu verhindern .Mitglieder sollten Verbände und Institutionen sein um den europäischen Gedanken weit in der Gesellschaft zu verbreiten .

Die Mitglieder der Internationale Europäische Bewegung , mit Sitz in Brüssel , treffen sich jedes Jahr in einem anderen Mitgliedsland. Präsident ist seit November 2011 der Deutsche Jo Leinen . Inzwischen folgen auch Delegierte aus Nicht –EU –Ländern der Einladung , wie Algerier , Serben , Armenier , Norweger . Ukrainer u.a. Festliche Anlässe bieten die jeweiligen Jubiläen.

Die Europäische Bewegung Deutschland , EBD , mit Sitz in Berlin , wurde im Juni 1949 von deutschen Interessengruppen und Parteien in Wiesbaden als Deutscher Rat der Europ. Bewegung gegründet , als Dachverband fast aller in der Bundesrepublik wirkenden Europaverbände . Als erster Präsident wurde Paul Löbe gewählt. Als Präsidenten,innen folgten :u.a. Walter Scheel , Phillip Jenninger , Annemarie Renger , Hans-Dietrich Genscher und ab 2006 Dieter Spöri , Minister a.D.

Bekannteste Aktivitäten sind : College of Europe ( Auswahl und Betreuung dt. Studenten ) und der Europäische Schulwettbewerb. Jährlich nehmen bundesweit etwa 180 000 Schüler an diesem Wettbewerb teil .Heute hat die EBD 190 Mitglieder. Die Europäische Bewegung Bayern , EBB , wurde im Mai 1981 auf Initiative der Europa-
Union -  Bayern  gegründet . Als Bayerischer Rat der Europäischen Bewegung . Ministerpräsident F. J. Strauss und Bundespräsident Karl Carstens waren Taufpaten. Heute hat die EBB 124 Mitgliedsverbände  bayernweit . Die Präsidenten waren : Dr. Dr. Ludwig Huber , Franz Neubauer, Hans.Peter Linss. Jetziger Präsident ist Dr. Ingo Friedrich , Ehrenmitglied des EP , Präsident des Europäischen  Wirtschaftssenats in Brüssel . Herr von Becker und  Herr Rainer Schwarzer waren Geschäfts-führer . Seit 1991 ist Frau Ulla Rüdenholz geschäftsführende Vizepräsidentin .

Fester Bestandteil der Veranstaltungen sind die Feiern zur jeweiligen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union mit Vertretern aus Politik und Kunst des jeweiligen Landes im Künstlerhaus München . Seminarreisen in die neuen Mitgliedsländer , Vortragsveranstaltungen zu wichtigen europäischen Themen , gute Kontakte zu den Konsulaten . Herausragende Referenten waren : Neben dem Präsidenten  : Erhard Busek , Otto von Habsburg , Bayerische Europaminister , General a.D. Klaus Reinhard , Botschafter Alfonz Naberznik aus Slowenien , Daniel Cohn Bendit MdEP , Erzbischof Dr. Reinhard Marx , Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier , um nur einige zu nennen. 

Feiern zum 30 jährigen Jubiläum wurden im Hopfenmuseum Wolnzach und in München. 14.10.2011, „ Künstlertreffen Südfrankreich-Bayern „  Kastner AG Wolnzach 21.11.2011 „ Heimat Europa „ Prof. Dr . Heribert Prantl , IHK Kammersaal durchgeführt. 

Ulla Rüdenholz, Vizepräsidentin